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    <title>Bonsai Stil:  Chokkan - Streng aufrechter Bonsai</title>
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    <published>2008-06-16T08:44:08Z</published>
    <updated>2008-08-31T09:24:52Z</updated>

    <summary>Ein streng aufrechter Bonsai (jap. Chokkan) hat einen geraden, senkrechten Stamm, dessen Spitze sich genau über dem Wurzelansatz befindet. In der Natur sind solche Bäume meist in dichten bewaldeten Monokulturen zu finden, wo sie gleichmäßig Licht und Nährstoffe finden. Auch...</summary>
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        <name>Harry</name>
        
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        <![CDATA[<p>Ein streng aufrechter Bonsai (jap. Chokkan) hat einen geraden, senkrechten Stamm, dessen Spitze sich genau über dem Wurzelansatz befindet. In der Natur sind solche Bäume meist in dichten bewaldeten Monokulturen zu finden, wo sie gleichmäßig Licht und Nährstoffe finden. Auch Windstille ist nötig.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Als Bonsai wird ein Chokkan meist selbst gezüchtet, da dort die Voraussetzungen eher gegeben sind. Aber auch durch Gestaltung kann ein schiefer Findling noch gerade werden. </p>]]>
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    <title>Die Geschichte des Bonsai - Historie der Bonsais</title>
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    <published>2008-06-16T08:42:59Z</published>
    <updated>2008-08-31T09:27:31Z</updated>

    <summary>Die heute bekannten Bonsai sind häufig im japanischen Stil gestaltet, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts herausbildete. Doch die Bonsaikunst ist viel älter und stammt aus dem Kaiserreich China....</summary>
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        <name>Harry</name>
        
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        <category term="Geschichte des Bonsai" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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        <![CDATA[<p>Die heute bekannten Bonsai sind häufig im japanischen Stil gestaltet, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts herausbildete. Doch die Bonsaikunst ist viel älter und stammt aus dem Kaiserreich China.</p>]]>
        <![CDATA[<p>In der frühen Han-Dynastie (206 v. Chr. - 220 n. Chr.) wurden bereits künstliche Landschaften mit Seen, Inseln und bizarren Felsformationen in Palastgärten der Kaiser nachgestaltet, auch die Topfpflanzen-Kultur war bereits bekannt (siehe auch Gartenkunst in China). Der Mythologie nach lebte in dieser Zeit der Zauberer Jiang-Feng, der die Fähigkeit besaß, ganze Landschaften mit Felsen, Wasser, Bäumen, Tieren und Menschen verkleinert auf ein Tablett zaubern zu können. In dieser Zeit entstand offenbar die Kunst des Penjing - auch wenn einige der Bäume zwei und mehr Meter hoch waren und in großen Schalen im Garten gepflegt wurden.</p>

<p>In der Tang-Dynastie (618 - 907 n. Chr.) findet sich die älteste bekannte Darstellung eines Penjing, einer Miniaturlandschaft mit grazilen Bäumchen und Felsen, in den Grabkammern des Prinzen Zhang Huai. Diese Epoche galt als sehr kunstsinnig, Poeten und Maler wandten sich insbesondere der Natur zu.</p>

<p>Die Song-Dynastie (960 - 1279) brachte die Penjing-Kultur zu einer ersten Blüte. Als besonders beliebt galten nun knorrige Bäume, vor allem Kiefern, die aus Baumwurzeln gezogen wurden. Parallel dazu bildete sich die Kunst des Suiseki heraus, das ohne Bäume auskommt und schön geformte Steine auf wassergefüllten Tabletts platziert. So werden Eindrücke von Küstenlinien oder dramatischen Felslandschaften im Hochgebirge hervorgerufen. Das zeitgenössische Buch &#8220;Yunlin Shipu&#8221; zählt 116 Steinarten auf, die zur Gestaltung verwendet werden können.</p>

<p>In der Yuan-Dynastie (1280 - 1368) waren Miniatur-Penjing besonders beliebt. Der Grundsatz, &#8220;im Kleinen zugleich das Große&#8221; zu erblicken (He-Nian, ein Dichter, verfasste eine Reihe Gedichte über die &#8220;winzigen&#8221; Penjing des Mönches Yun Shangren, daraus das Zitat), wurde in den darauffolgenden Jahrhunderten zu einem wichtigen Leitsatz.</p>

<p>Seit Ende der Ming-Dynastie (1368 - 1644) werden Einzelbäume und Schalenlandschaften vermutlich erstmals als penjing bezeichnet. In dieser Zeit wurde eine Reihe von Büchern verfasst. Die damals sehr populäre chinesische Landschaftsmalerei gab der Penjing-Kunst neue Impulse. Man bezeichnete sie als &#8220;dreidimensionale Gemälde&#8221;, &#8220;stumme Gedichte&#8221; oder &#8220;lebende Skulpturen&#8221;, meist waren sie etwa einen halben Meter groß, so dass sie noch auf einem Teetischchen platziert werden konnten - dann galten sie als besonders kostbar.</p>

<p>In der Qing-Dynastie (1644 - 1911) drangen Bonsai allmählich in die vornehmen Familien des Landes vor, die nicht selten einen eigenen Penjing-Gärtner anstellten. In Suzhou fand alljährlich ein Wettbewerb um die schönsten Bäume des Landes statt. Dabei zeigte sich, dass die unterschiedlichen Regionen verschiedene Stilrichtungen entwickelt hatten:</p>

<ul>
<li>Lignan-Stil (Gouangzhou)</li>
<li>Shanghai-Schule</li>
<li>Suzhou-Schule</li>
<li>Yangzhou-Schule</li>
<li>Sichuan-Schule</li>
</ul>

<p>Im 10./11. Jahrhundert brachten buddhistische Mönche die Bonsaikunst nach Japan. Dort entwickelte sich der Bonsai-Stil lange Zeit parallel zu China. Besonders in der Kaiserstadt Kyoto und in Ōsaka waren Bonsai bei Gelehrten sehr beliebt (Bunjingi), sie galten als antinational und avantgardistisch.</p>

<p>1878 stellte Japan auf der Weltausstellung in Paris erstmals Bonsai einer westlichen Öffentlichkeit vor. Nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich Bonsai als Hobby in der ganzen Welt.</p>]]>
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    <title>Stilarten der Bonsai Gestaltung - Bonsai Stile</title>
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    <published>2008-06-16T08:41:47Z</published>
    <updated>2008-08-31T09:28:21Z</updated>

    <summary>Bonsai können aus Sämlingen, aus Jungpflanzen und aus in der Natur gesammelten Pflanzen (Yamadori) geformt werden. Oft eignen sich auch Baumschulpflanzen oder sog. Containerpflanzen aus dem Gartencenter....</summary>
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        <name>Harry</name>
        
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        <category term="Stilarten" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.bonsaiblog.de/">
        <![CDATA[<p>Bonsai können aus Sämlingen, aus Jungpflanzen und aus in der Natur gesammelten Pflanzen (Yamadori) geformt werden. Oft eignen sich auch Baumschulpflanzen oder sog. Containerpflanzen aus dem Gartencenter.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Der regelmäßige Schnitt sorgt für einen kompakten Wuchs. Das Entfernen der Pfahlwurzel fördert die Verzweigung des Wurzelballens, sodass sich ein gleichmäßiger Wurzelansatz bildet. Außer durch die traditionelle Methode des "Zurückschneidens und Wachsenlassens" kann man die Äste auch durch Spanndrähte formen (traditionell wurden Palmfaserschnüre verwendet), neueren Datums ist die Methode der Drahtung. Dazu werden der Stamm, die Äste oder die Zweige (je nachdem, welchen Teil des Baumes man korrigieren möchte) spiralig mit speziellem (eloxierten) Aluminium- oder weichgeglühtem Kupferdraht umwickelt und vorsichtig in Form gebogen.</p>]]>
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    <title>Allgemeines über Bonsais - Was ist ein Bonsai?</title>
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    <published>2008-06-16T08:36:15Z</published>
    <updated>2008-08-31T09:29:01Z</updated>

    <summary>Bonsai ist eine alte fernöstliche Art der Gartenkunst. Das Wort stammt aus dem Japanischen: und bedeutet, 盆栽 bonsai &quot;Anpflanzung in der Schale&quot;, chinesisch 盆景 pénjĭng, &quot;Landschaft in der Schale&quot;; (盆 pén &quot;Schale&quot;, 景 jĭng, &quot;Landschaft, Szene&quot;)....</summary>
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        <name>Harry</name>
        
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        <category term="Allgemeines" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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        <![CDATA[<p><strong>Bonsai</strong> ist eine alte fernöstliche Art der Gartenkunst.</p>

<p>Das Wort stammt aus dem Japanischen: und bedeutet, 盆栽 <em>bonsai</em> "Anpflanzung in der Schale", chinesisch 盆景 pénjĭng, "Landschaft in der Schale"; (盆 pén "Schale", 景 jĭng, "Landschaft, Szene").</p>]]>
        <![CDATA[<p>Nach altem chinesischen Verständnis ist Bonsai die Kunst, eine Harmonie zwischen den Naturelementen, der belebten Natur und dem Menschen in miniaturisierter Form darzustellen: Die belebte Natur wird hierbei meist durch einen Baum dargestellt. Die Naturkräfte vertritt - nach einem anderen Ausdruck für Landschaft 山水 shānshuĭ (wörtlich) „Berg und Wasser" - ein Stein und feiner Kies (der traditionell in Gärten Wasser symbolisiert). Der Mensch wird in Form seines Werks, einer Pflanzschale, dargestellt. Nur der Einklang dieser drei Elemente macht einen gelungenen Bonsai aus.</p>

<p>Im westlichen - vom weltanschaulichen auf das rein formal-ästhetische reduzierten - Verständnis bezeichnet das Wort den <strong>Bonsai-Baum</strong>:<br />
Dieser ist ein in einem Pflanzgefäß gezogener Baum, der durch Kulturmaßnahmen (Formschnitt, Wurzelschnitt, Blattschnitt, Drahtung) klein gehalten wird und in künstlerischer Gestaltung in eine gewünschte Wuchsform gebracht wird. Diese folgt den Prinzipien des Wabi und Sabi der Zen-Kultur und den - teils konfuzianisch, teils taoistisch beeinflussten - Baumdarstellungen der klassischen chinesischen Malerei. In Japan werden Bonsai im Garten oder in der Tokonoma, einer gestalterisch hervorgehobenen Nische im Zimmer aufgestellt. Bonsaibäume können bei guter Pflege viele hundert Jahre alt und sehr wertvoll werden.</p>

<p>Für Bonsai eignen sich alle verholzenden, kleinblättrigen (bzw. kleinnadligen) Baum- und Straucharten gut. Traditionell werden Kiefern, Wacholder, Ahorne, asiatische Ulmenarten, Azaleen, Fruchtbäume wie Kulturapfel oder japanische Aprikose verwendet. In unseren Breiten nimmt man vorwiegend einheimische Gehölze, die an unser Klima angepasst sind, aber auch winterharte Pflanzen aus Japan und anderen Ländern. Besonders beliebt sind kleinblättrige Ahornarten - unter ihnen die rotblättrigen japanischen Ahornsorten - Kiefern, Fichten, Buchen und Wacholder.</p>

<p>Im Zuge der Verbreitung der Bonsaikultur auch im westlichen Kulturkreis wurden die Bonsaitechniken auch auf verholzende Zimmerpflanzen übertragen, so dass hier heute zwischen <em>Indoor</em> und <em>Outdoor</em> unterschieden wird. Die Kultur von Indoors ist problematisch, da man ihnen die dringend benötigten Lebensbedingungen (durchgehend 2000-3000 Lux 12 Stunden am Tag, Luftfeuchte bei 70-90 Prozent bei einer Temperatur von etwa 15-30 °C) in normalen Haushalten kaum bieten kann und die Pflanzen daher dahinvegetieren oder eingehen. Einzig kleinblättrige Arten der Gattung <em>Ficus</em> haben sich als so robust und anpassungsfähig erwiesen, dass sie problemlos als Indoor-Bonsai gehalten werden können. Sie gelten heute als die typische Anfängerpflanzen.</p>]]>
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    <title>Die richtigen Werkzeuge für die Bonsaigestaltung - Bonsai Werkzeug Tipps</title>
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    <published>2008-06-16T08:33:46Z</published>
    <updated>2008-08-31T09:30:13Z</updated>

    <summary>Zur Gestaltung, und Formerhaltung bei Bonsai sind im Laufe der Zeit eine Vielzahl an Werkzeugen entstanden. Die gebräuchlichsten sind:...</summary>
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        <name>Harry</name>
        
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        <category term="Werkzeuge &amp; Zubehör" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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        <![CDATA[<p>Zur Gestaltung, und Formerhaltung bei Bonsai sind im Laufe der Zeit eine Vielzahl an Werkzeugen entstanden. Die gebräuchlichsten sind:</p>]]>
        <![CDATA[<ul>
<li><li><strong>Abmoosscheiben</strong>: werden z. B. mit feuchtem Sphagnum-Moos gefüllt und zum Abmoosen verwendet.</li><li><strong>Astsäge</strong>: zum Entfernen größerer Äste, etwa bei frisch ausgegrabenen Yamadori.</li><li><strong>Blattschneider</strong>: für Schnittarbeiten an feinen Zweigen sowie Triebspitzen (Pinzieren) sowie für den Blattschnitt.</li><li><strong>Breite Schere</strong>: für Formschnitt (Silhouette) und kleinere Äste.</li><li><strong>Drahtschneider</strong>: zum stückweisen Entfernen des Drahtes an eingedrahteten Astpartien.</li><li><strong>Drahtzange</strong>: zum besseren Fügen besonders starker Drähte.</li><li><strong>Erdschaufel</strong>: in verschiedenen Größen und teils mit eingebautem Sieb (wodurch zu feine Bestandteile, die die Durchlüftung des Substrates behindern könnten, ausgesiebt werden); dient dem punktuellen Befüllen der Bonsaischale beim Umtopfen</li><li><strong>Holz-/Bambusstab</strong>: zum Einbringen und Verfestigen der Erde beim Eintopfen. Damit wird sichergestellt, das keine Hohlräume beim Eintopfen des Baumes entstehen.</li><li><strong>Jinzange</strong>: zum Abziehen der Rinde bei Jin-/Sharigestaltung (künstliches Altern) oder auch zum Abwickeln von Draht.</li><li><strong>Jinmesser</strong>: zum Einritzen der Rinde, welche dann mit der Jinzange abgezogen werden kann.</li><li><strong>Konkavzange</strong>: zum Schneiden stärkerer Äste. Durch die Wölbung der Schneiden hinterlässt sie einen Konkaven Schnitt, der Kallus (Wundgewebe) kann die Schnittstelle besser überwallen.</li><li><strong>Knospenzange</strong>: auch runde Konkavzange genannt. Selbe Funktion wie Konkavzange, eignet sich jedoch besser wenn nur unter einem ungünstigen Schnittwinkel geschnitten werden kann.</li><li><strong>Schmale Schere</strong>: wegen des langen schmalen Halses für feine Schneidarbeiten, z.B. junge Triebe im Inneren der Krone.</li><li><strong>Sichelmesser</strong>: kann zum Lösen des Erdballens vom Schalenrand bei Umtopfarbeiten benutzt werden.</li><li><strong>Spaltzange</strong>: zum Ausbrechen von Ast- und Stammpartien.</li><li><strong>Wurzelhaken/-kralle</strong>: dient zum Lösen bzw. Zerlegen des Wurzelballens beim Umtopfen. Durch das Lösen des Ballens können die Wurzeln besser in die Länge gezogen, und danach eingekürzt werden. Auch kann damit der Wurzelbereich direkt unter dem Stamm gelöst, und später die frische Erde besser eingebracht werden.</li><li><strong>Wurzelzange</strong>: zum Schneiden von (dickeren) Wurzeln.</li></ul>

<p>Damit kann jedoch nur ein Überblick über so genannte Standardwerkzeuge gegeben werden. Viele Gestalter entwickeln im laufe der Zeit auch ihre eigenen Werkzeuge.</p>]]>
    </content>
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    <title>Bonsai Stil:  Moyogi - Frei aufrechter Bonsai</title>
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    <id>tag:www.bonsaiblog.de,2008://1.48</id>

    <published>2008-06-16T08:33:14Z</published>
    <updated>2008-08-31T09:31:01Z</updated>

    <summary>Moyogi (japanisch für die frei aufrechte Form) bezeichnet eine Stilform der Bonsaizucht....</summary>
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        <![CDATA[<p><strong>Moyogi</strong> (japanisch für die <em>frei aufrechte Form</em>) bezeichnet eine Stilform der Bonsaizucht.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Der Stamm des Bonsai bewegt sich in (wenigen) harmonischen und von unten nach oben immer schwächer werdenden Schwüngen zur Spitze hin, wobei sich die Spitze im Lot über dem Stammfuß befindet (so ist der Baum optisch stabil). Die Hauptäste befinden sich idealerweise jeweils an der Außenseite der Schwingungen. Der Stammverlauf sollte gut erkennbar und der Stammfuß ausgeprägt sein. Die Krone hat die Form eines ungleichmäßigen, spitzen Dreiecks.</p>

<p>Der Bonsai in der <em>frei aufrechten Form</em> wird nicht in der Mitte der Schale, sondern im Schnittpunkt zwischen erstem und zweitem Drittel plaziert.</p>]]>
    </content>
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    <title>Bonsai Stil:  Fukinagashi - Windgepeitschte Form des Bonsai</title>
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    <id>tag:www.bonsaiblog.de,2008://1.47</id>

    <published>2008-06-16T08:32:31Z</published>
    <updated>2008-08-31T09:31:42Z</updated>

    <summary>Ein Windgepeitschter Bonsai (jap. Fukinagashi) kann beispielsweise aus einem Bonsai mit einem geraden, oder noch besser bereits geneigten Stamm entstehen oder weiter gestaltet werden....</summary>
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        <name>Harry</name>
        
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        <![CDATA[<p>Ein <strong>Windgepeitschter Bonsai</strong> (jap. Fukinagashi) kann beispielsweise aus einem Bonsai mit einem geraden, oder noch besser bereits geneigten Stamm entstehen oder weiter gestaltet werden.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Die Vorbilder dieser Gestaltungsart finden sich beispielsweise an der Küste, oder auf dem Scheitelpunkt eines Bergrückens. Selten sind auch in Steppengegenden Vorbilder zu finden, die durch die vorherrschenden rauhen Windverhältnisse fast ausschließlich nach einer Seite gewachsen sind.</p>

<p>Üblicherweise werden die Äste und Zweige bei einem im windgepeitschten Stil gestalteten Bonsai fast ausschließlich in eine Richtung vom Stamm weg geführt. Die Neigungsrichtung des Stammes gibt dabei normalerweise die Richtung vor, in welche die Äste geformt werden.</p>

<p>Bonsai dieser Stilart sollen eine gewisse Tragik verkörpern, die im wesentlichen durch das Entstehen ihrer großen Vorbilder in der Natur begründet ist. Dies kann zum Beispiel durch die Technik des Entrindens noch unterstrichen oder verstärkt werden.</p>]]>
    </content>
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    <title>Bonsai Stil:  Han Kengai - Halbkaskaden Form des Bonsai</title>
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    <id>tag:www.bonsaiblog.de,2008://1.46</id>

    <published>2008-06-16T08:31:47Z</published>
    <updated>2008-08-31T09:32:14Z</updated>

    <summary>Han Kengai (半懸崖 jap. für Halbkaskade) bezeichnet eine Stil- oder Gestaltungsform in der Bonsaizucht....</summary>
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        <name>Harry</name>
        
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.bonsaiblog.de/">
        <![CDATA[<p><strong>Han Kengai</strong> (半懸崖 jap. für <em>Halbkaskade</em>) bezeichnet eine Stil- oder Gestaltungsform in der Bonsaizucht.</p>]]>
        <![CDATA[<p>In der Natur treten Halbkaskaden oft in Felsennischen oder unter überhängenden Felsen auf. Sie müssen waagerecht oder leicht nach unten geneigt wachsen, um an das Sonnenlicht zu gelangen.</p>

<p>Der Stamm neigt sich bei dieser Stilform über den Schalenrand waagerecht nach vorn oder leicht nach unten, jedoch nicht unterhalb des Schalenbodens (das wäre eine Kaskade). Der erste Hauptseitenast bildet auf dem höchsten Punkt des Bonsai eine kleine, jedoch nicht dominante, ungleichmäßig dreieckige oder runde Krone. Der Stamm verläuft von der Krone aus in lockeren Schwüngen nach unten. Die übrigen Hauptseitenäste geben der Gestaltung optische Tiefe.</p>

<p>Die Halbkaskade wird in eine höhere Schale als die Bonsai in den aufrechten Stilformen gepflanzt, um der Gestaltung sowohl optisch als auch tatsächlich Stabilität zu verleihen.</p>]]>
    </content>
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    <title>Bonsai Stil:  Bunjingi - Literatenform des Bonsai</title>
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    <published>2008-06-16T08:29:50Z</published>
    <updated>2008-08-31T09:34:20Z</updated>

    <summary>Bunjingi ist eine der traditionellen Bonsai-Stilformen. Der Name kommt von jap. Bunjin (文人) &quot;die Männer der Kunst und Literatur&quot;, wird aber meist mit &quot;Literat&quot; übersetzt. Als Bonsai-Stilform im Deutschen als &quot;Literaten-Stil&quot; bezeichnet....</summary>
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        <name>Harry</name>
        
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.bonsaiblog.de/">
        <![CDATA[<p><strong>Bunjingi</strong> ist eine der traditionellen Bonsai-Stilformen. Der Name kommt von jap. Bunjin (文人) "die Männer der Kunst und Literatur", wird aber meist mit "Literat" übersetzt. Als Bonsai-Stilform im Deutschen als "Literaten-Stil" bezeichnet.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Bonsai im Bunjingi-Stil zeichnen sich durch einen hohen, dünnen und meist elegant geschwungenen Stamm, wenig Äste und spärliche Belaubung aus.</p>

<p>Die Erscheinung beziehungsweise die Gestalt eines als Bunjingi gestalteten Bonsai muss sich nicht zwangsläufig auf ein Vorbild in der Natur beziehen, sondern kann vielmehr gleichgesetzt werden mit Poesie. Besonders Ästhetischen Bunjingi werden oft Gedichte oder Verse zugeordnet beziehungsweise auch nur für einen einzelnen Baum ein Gedicht oder Vers geschrieben. Unter Bonsaigestaltern und -künstlern gilt die Gestaltung eines Bunjingi als die Meisterschaft.</p>

<h2>Geschichte</h2>

<p>In der Edo-Zeit erfuhr die Mode der Topfkultivierung von Pflanzen und Bäumen einen starken Aufschwung, nicht zuletzt durch das Vorbild des damaligen Shogun Tokugawa Iemitsu. Damals sammelte man vor allem Pflanzen, deren Blüten und Blätter auffällige Mutationen hervorgebracht hatten und so in der Natur nicht vorkamen. Viele dieser Bäume wiesen Krümmungen und Biegungen auf, die uns heute unnatürlich erscheinen („Oktopus-Stil", einige Exemplare aus Iemitsus Sammlung sind bis heute erhalten). Diese seltenen Pflanzen wurden bald zu Spekulationsobjekten, ganz ähnlich wie beim holländischen Tulpenfieber.</p>

<p>Gegen Ende der Edo-Periode kam das Shogunat ins Wanken, vor allem die Bunjin taten sich von Kyoto und Ōsaka aus als Organisatoren von Demonstrationen und anderen anti-monarchistichen Aktionen hervor. Sie wandten sich auch gegen die sehr artifizielle Bonsai-Kultur dieser Zeit, und aufgrund ihrer Beschäftigung mit chinesischer Malerei und Literatur fanden sie zu einem neuen Stil. Sie bevorzugten heimische Arten wie Kiefern und Ahorne und nahmen die Natur zum Vorbild für ihre Gestaltungen. In der damaligen kunsttheoretischen Literatur (beispielsweise im „Handbuch der Malerei des Gartens des Senfkorns", im <em>„Yuo Hikusai-gafu"</em> und im <em>„Kaishi-en-kaden"</em>) wurden die heute bekannten Stilformen wie Kengai und Chokkan bereits formuliert.</p><br />
<p>Während die Herrschenden eine Politik der Isolierung betrieben und eine Reise nach China bei Todesstrafe verboten war, formten sich die japanischen Gelehrten ihr eigenes kleines China aus Felssteinen und Pflanzen nach. Dabei wurden die Bäume immer stärker zum Ausdruck ihrer Vorstellung von einem Leben, in dem man seine Ideale kompromisslos verwirklichen kann.</p>

<p>Anfang der Meiji-Zeit entdeckte auch die Tokioter Oberschicht ihre Liebe zum Bonsai. Das Gestaltungsideal war jedoch nicht länger die Form natürlich wachsender Bäume, sondern ihre Nähe zur chinesischen Malerei. Bonsai wurden in Teehäusern ausgestellt und erreichten allmählich auch die unteren Schichten der Bevölkerung. Nach dem Sieg im Krieg gegen China und Russland verkörperten sie wieder den Geist des Revolutionären in einem Klima des von oben verordneten Nationalismus und avancierte endgültig zur Kunstform, die auch auf Ausstellungen gezeigt wurde. Man wollte „ein Kunstwerk schaffen, das natürlicher als die Natur selbst ist, wobei stets die Schönheit der Natur als Vorbild dient". Gegen Ende der Meiji-Zeit formte sich das noch heute gültige Gestaltungsideal aus, wonach Bunjingi einen hohen, geschwungenen Stamm und wenig Äste aufweisen sollen.</p>

<p>Seit etwa 1945 ist Bunjingi eigenständige Stilform, die jedoch Merkmale der anderen Stile aufweisen kann.</p>]]>
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    <title>Bonsais beim Gartencenter Seebauer in München</title>
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    <published>2008-06-16T08:27:19Z</published>
    <updated>2008-08-31T09:35:21Z</updated>

    <summary>Heute nach der Arbeit werde ich mir mal die Bonsai Sammlung des Seebauer Gartencenter in München Ottobrunn ansehen. Ich war schon mal vor einigen Jahren dort und muss sagen, dass ich ein paar sehr schöne Exemplare und Solitärs gesehen habe....</summary>
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        <name>Harry</name>
        
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        <![CDATA[<p>Heute nach der Arbeit werde ich mir mal die Bonsai Sammlung des Seebauer Gartencenter in München Ottobrunn ansehen. Ich war schon mal vor einigen Jahren dort und muss sagen, dass ich ein paar sehr schöne Exemplare und Solitärs gesehen habe.<br />
</p>]]>
        <![CDATA[<p>Ich bin schon richtig gespannt was uns dort heute erwarten wird, v.a. preislich soll der Seebauer ja nicht der günstigste sein. Ich werde meine Digitalkamera mitnehmen und ein paar Aufnahmen für euch machen.</p>

<p>Wir lesen uns später wieder ;-)</p>]]>
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    <title>Bonsai Bücher - Vom Grundkurs zum Meister - Gutes Bonsai Buch</title>
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    <published>2008-06-16T08:19:24Z</published>
    <updated>2008-08-31T09:36:47Z</updated>

    <summary>Je weniger Freizeit ich habe, umso wichtiger wird es für mich die verbleibende Zeit optimal zu nutzen, um auch nach der Arbeit zu entspannen. Ganz oben auf der Prio-Liste steht natürlich meine Freundin, dann kommt mein Hobby Internet &amp; Website...</summary>
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        <name>Harry</name>
        
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        <![CDATA[<p>Je weniger Freizeit ich habe, umso wichtiger wird es für mich die verbleibende Zeit optimal zu nutzen, um auch nach der Arbeit zu entspannen. Ganz oben auf der Prio-Liste steht natürlich meine Freundin, dann kommt mein Hobby Internet & Website und natürlich meine geliebten Bonsai Bäumchen. Da sich mein neuer Ficus so prächtig entwickelt und Tag für Tag neue Triebe bekommt, habe mich entschlossen, mehr Zeit für dieses schöne Hobby aufzubringen. Und da ich pragmatisch veranlagt bin verbinde ich das selbstverständlich mit einer neuen Website.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Demnächst werde ich eine Art Bonsai Blog bzw. Weblog eröffnen, dass sich ganz und gar um die Pflege von Bonsais dreht. Zum einen erhoffe ich mir so, Gleichgesinnte kennenzulernen und zum anderen will ich mir auf diesem Wege Tipps von Bonsaifreunden aus der ganzen Republik holen ;-) Um den Startstein zu legen, habe ich mir heute gleich mal neue Fachliteratur in Sachen Bonsai besorgt: <a target="_blank" href="http://amazon.de/o/ASIN/3440088758/ref=nosim/digitalvoodoo-21">Bonsai - Vom Grundkurs zum Meister</a>. Das Buch wurde von 30,47 EUR auf 14,90 EUR reduziert... da kann man ja als Bonsaifreund fast nichts falsch machen.</p>

<div align="center"><a target="_blank" title="'Bonsai - Vom Grundkurs zum Meister' bei Amazon für 14,90 EUR bestellen" href="http://amazon.de/o/ASIN/3440088758/ref=nosim/digitalvoodoo-21"><img width="200" src="http://ec1.images-amazon.com/images/P/3440088758.03._SS500_SCLZZZZZZZ_V1106590724_.jpg" /></a></div>

<p>Wenn ihr mehr über meine Bonsai wissen wollt, so könnt ihr über das Bonsai Archiv einige Artikel über das Thema finden</a> ;-)</p>]]>
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    <title>Schädlinge am Bonsai - Spinnmilben richtig entdecken und bekämpfen</title>
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    <id>tag:www.bonsaiblog.de,2008://1.41</id>

    <published>2008-06-16T08:16:26Z</published>
    <updated>2008-08-31T09:37:44Z</updated>

    <summary>Seit knapp zwei Wochen ist mir an meinen Fucus Bonsais aufgefallen, dass sie nach und nach ihre Blätter verlieren. Zuerst dachte ich es läge womöglich an der dunklen Jahreszeit, doch bei genauerem Betrachten kann man keine Gespinnste oder Spinnennetze auf...</summary>
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        <name>Harry</name>
        
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        <category term="Pflege &amp; Aufzucht" scheme="http://www.sixapart.com/ns/types#category" />
    
    
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        <![CDATA[<p>Seit knapp zwei Wochen ist mir an meinen Fucus Bonsais aufgefallen, dass sie nach und nach ihre Blätter verlieren. Zuerst dachte ich es läge womöglich an der dunklen Jahreszeit, doch bei genauerem Betrachten kann man keine Gespinnste oder Spinnennetze auf der Blattunterseite erkennen.</p>

<p>Wenn mich nicht alles täuscht, handelt es sich dabei um Spinnmilben, die meinen armen Bonsai befallen haben.</p>]]>
        <![CDATA[<p><strong>Symptome</strong></p>

<p>Zuerst findet man gelbliche bis weiße Flecken auf den Blättern. Später verfärbt sich dann das gesamte blatt barun und fällt dann schließlich ab. Die Rote Spinne (wie Spinnmilben auch genannt werden) kann man ganz leicht erkennen, indem man ein weißes Blatt unter den Baum hält und dann schüttelt. Fallen kleine bis winzige rote Tierchen auf das Blatt, so kann man sich ziemlich sicher sein, dass es sich hier um einen Befall mit Spinnmilben handelt... das ganze ähnelt dann sogar Paprikapulver.</p>

<p><strong>Spinnmilben</strong></p>

<p>Die Spinnmilben (Tetranychidae) gehören zur Unterordnung Astigmata der Ordnung der Milben und sind Pflanzensaftsauger, deren Saugtätigkeit sich auf die Epidermiszellen der Blätter beschränkt. Sie sind winzig und meist nur unter dem Mikroskop zu erkennen.</p>

<p>Spinnmilben kommen weltweit vor. Einige Spinnmilben sind ernsthafte Schädlinge, wie etwa die Rote Spinne (Metatetranychus/Panonychus ulmi), die Gemeine Spinnmilbe (Tetranychus urticae) oder die Lindenspinnmilbe (Eotetranychus tiliarum).</p>

<p><strong>Schadbild</strong></p>

<p>Die aggressiven Schädlinge verbreiten sich in kurzer Zeit massenhaft und überziehen meist die Blattunterseiten mit einem feinen Gespinst. Sie saugen die Blattzellen aus, so dass von oben ein hellsilbriges, durchscheinendes Punktmuster entsteht, bis die Blätter schließlich welken. Trockene Luft und hohe Temperaturen fördern die Ausbreitung dieser Schädlinge, die vor allem Gurken und Bohnen gefährden.</p>

<p><strong>Vorbeugung und Bekämpfung</strong></p>

<p>Hohe Luftfeuchtigkeit und gute Durchlüftung sind im Gewächshaus eine gute Vorbeugungsmaßnahme. Schon bei geringem Befall sollte man Raubmilben einsetzen. Im Garten kann durch Mulchen für gleichmäßige Feuchtigkeit gesorgt werden, und an heißen Tagen muss gründlich gegossen werden. Natürliche Gegenspieler der Milben sind Raubwanzen, Gallmücken, Schlupfwespen, Florfliegen und Marienkäfer.</p>

<p>Anfällige Pflanzen kann man durch Brennesseljauche oder Gesteinsmehl kräftigen. (Siehe auch Pflanzenjauche) Bereits befallene Gemüse spritzt man mehrmals mit Schachtelhalmbrühe. Als altes Hausmittel ist Zwiebelsud bewährt. Hierbei handelt es sich um einen Kaltwasserauszug aus trockenen Küchenzwiebel- oder Knoblauchschalen (über Nacht ziehen lassen), mit dem prophylaktisch in regelmäßigen Abständen gegossen wird. Das enthaltene Allicin wirkt systemisch und vergellend auf alle stechenden und saugenden Arthropoden.</p>

<p>Ich werde heute abend mal direkt den Zwiebelsud ausprobieren.]]>
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